Beim ersten A-Liga-Spiel vor den eigenen Zuschauern kassiert der TuS Reinsfeld in der Nachspielzeit das 1:1

Am vergangenen Samstag empfing der Aufsteiger aus Reinsfeld die SG Zewen/Igel/Langsur im neu benannten heimischen Rösterkopfstadion. Neben den neuen weißen Trikots, gesponsert von: Mecklenburgische Versicherungsgruppe – Hauptvefrtretung Christian Geilfus in Reinsfeld, bekamen die Zuschauer dabei auch zum ersten Mal die neue elektronische Spielstandsanzeige zu Gesicht. Diese wurde in der Sommerpause, durch Unterstützung ortsansässiger Unternehmen, angeschafft.

Mit der SG Zewen reiste ein Gast in den Hochwald, der nach einem 9. Platz in der Vorsaison, im Sommer viele Veränderungen verzeichnete. Zum einen konnte man fast ein Dutzend Neuzugänge verpflichten. Zudem gelang es, mit Patrick Zöllner, einen überregional bekannten und erfolgreichen Übungsleiter an Land zu ziehen. Nach Stationen u. a. beim FSV Trier-Tarforst und in Luxemburg, beim FC Victoria Rosport, heuerte der 44-Jährige zur Saison 2019/20 bei der 1. Mannschaft seines Wohnortes an.

Das Spiel entwickelte sich etwas schleppend. Es dauerte knapp fünfzehn Minuten, bis das erste Abtasten vorbei war und beide Mannschaften ihre ersten Torannäherungen verbuchen konnten. In der 21. Spielminute dann der erste Aufreger. Nach einer schönen Kombination über den rechten Flügel spielte Maximilian Becker den Ball steil auf Niko Schmitt, der den Ball aus kurzer Distanz jedoch über das Tor schoss. Ein Zweikampf, in dessen Folge Gästeakteur Peter Haffinger unter Schmerzen vom Krankenwagen abtransportiert werden musste, zog wenig später eine 7-minütige Spielunterbrechung nach sich. Aus diesem „Stillstand“ kam Zewen deutlich besser in die Partie. Zwei absolute Hochkaräter der Zöllner-Elf konnte TuS-Schlussmann Oliver Sänger jedoch überragend parieren und bewahrte seine Farben so vor einem Rückstand. In der Folge waren die Hausherren bemüht, das Spiel an sich zu reißen. Dies gelang größtenteils, jedoch setzten die Gäste von der Mosel durch ihr Konterspiel immer wieder kleine Nadelstiche. Kurz vor dem Halbzeitpfiff hatte dann aber Reinsfeld, durch einen gut gespielten Konter, seine beste Gelegenheit. Wiederum Niko Schmitt traf mit seinem Abschluss aus rund 25 Metern jedoch leider nur die Latte. So ging es mit einem 0:0 in die Pause.

Die zweite Halbzeit sollte dann den Hausherren gehören, die ihrerseits die Offensivbemühungen forcierten, ohne jedoch direkt zwingend zu werden, und andererseits, bis auf eine Ausnahme, die Defensive stabil hielten. Dies war in der 55. Minute der Fall. Nach einem Stockfehler in der Hintermannschaft tauchte ein Zewener Angreifer alleine vor Sänger auf. Der Torwart bestätigte jedoch seine überragende Form und entschärfte auch diese 1:1-Situation. Nachdem das Spiel, durch Nickligkeiten und sich häufende Foulspiele, immer wieder unterbrochen war, gelang Reinsfeld doch noch die Führung. Dominik Schirra fand mit einer schönen Seitenverlagerung den gestarteten Björn Bohr, der durch eine hervorragende Ballmitnahme von seinem Gegenspieler nur noch durch ein Foul zu stoppen war. Den fälligen Strafstoß verwandelte der 19-jährige Moritz Michels in der 78. Minute souverän zum 1:0. Zum Sieg reichte es für die Truppe von Neu-Coach Markus Schwind jedoch leider nicht. Mit der letzten Aktion des Spiels „löffelte“ die SG Zewen/I./L. das Spielgerät in den Sechzehner, Pascal Rietz kam zu Fall und Schiedsrichter Marvin Conradi zeigte in Minute 90.+5 auf den Elfmeterpunkt. Michael Blau ließ sich die Chance nicht nehmen und erzielte das 1:1. Die Partie wurde im Anschluss gar nicht mehr angepfiffen.

Reinsfeld schien wie der sichere Sieger, nun fühlt sich der Punktgewinn jedoch wie eine Niederlage an. Allerdings sollte man auf Seite der Hochwälder nicht zu lange trauern, denn man sah im Spiel einige Dinge auf die man für die Zukunft aufbauen kann. Wenn man offensiv in den kommenden Wochen die Durchschlagskraft verbessert und seine Aktionen auch im Sechzehner gut zu Ende spielt, dann werden die Grün-Weißen auch in der Kreisliga A ihre Punkte sammeln. Defensiv stand man, vor allem im zweiten Durchgang, weitestgehend stabil und brachte seinen etablierten Kontrahenten damit an den Rand einer Niederlage.

Aufstellung Reinsfeld:
23 Oliver Sänger – 5 Tobias Kolling, 13 Felix Michels, 19 Sebastian Stüber, 7 Thomas Eibel – 4 Maximilian Becker (46. 2 Björn Bohr), 21 Lars Stüber, 12 Christopher Mai (66. 9 Dominik Schirra), 20 Moritz Michels – 17 Jannik Klas (46. 33 Fabrice Schirra), 22 Niko Schmitt

Tore:
1:0 Moritz Michels (78., Foulelfmeter), 1:1 Michael Blau (90.+5, Foulelfmeter)

Nächstes Spiel:
SV Sirzenich – TuS Reinsfeld (Sonntag, den 01.09.2019, um 14:30 Uhr auf dem Rasenplatz in Sirzenich)

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